Archiv des Autors: Peter Walther

Was bleibt

Die Schädel der FeindeAufgetürmt zur PyramideWir schwingen den MorgensternUnd trinken auf ihre Ehre

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Die Erfindung der Poesie aus freien Stücken

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatteUnd es war großer MistDa zog er sich zurück an den Hof SargonsUnd er erfand die Poesie.

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gedicht

die zeile irgendwounvermitteltumbrechenmit dem kot der guten launebeschmierenund das ganze nennt sich danngedicht

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Sprachhaus

Die Reinheit der Gedankengirlandenumkränztsprachhäuslich eingerichtetauf dem Abtritt

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Zwölf Apostel

VolkskörperVolksmundVolksempfindenVolkswille VolkswagenVolksschuleVolksfestVolksgericht VolkswurstVolkswutVolkssturmVolkspartei

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Etüde für 3 Stimmen & 1 Chor

A: Aus dem Sohn des Bauern wird ein Bauer.B; Aus der Tochter des Müllers wird eine Müllersfrau.C: Aus dem Sohn des Priesters wird ein Schweinehirt.Chor: AUS JEDEM WIRD ETWAS. A: Aus der Gänsemagd wird eine Prinzessin.B; Aus dem Schweinehirten wird … Weiterlesen

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Jauchzet! Frohlocket!

Der Morgen rast wie ein Fuhrwerk im Hohlweg / Rosinen schwimmen weinend im Kaffee / Fürst Ernst verprügelt seinen Stiefelknecht / das Oberstübchen wird herausgeputzt / blankgescheuert der Gedanken Qual// jauchzet / frohlocket / zündet den Erdball an ! Der … Weiterlesen

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Dünnpfiff

Wörter, Sätzewie ErbrochenesDünnpfiffdurchzieht die ZeilenGestank

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Pech gehabt

Dieses Gedichtzucktnochund wird nichtin den Kanon aufgenommen.Pech gehabt.

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Heimat

Gedicht über das Heimatgefühl, das sich einstellt, wenn man in die warme wohlbekannte Scheiße gegriffen und sich diese Empfindung dem Rückenmark mitgeteilt hat.

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