Vor drei Monaten war es ihm zum ersten Mal aufgefallen. Der Mond spiegelt sich nur noch im Absinth. Jean-Jacques grübelte. Wie lange ging das schon so? Was war die Ursache? Gab es außer ihm noch andere Eingeweihte?
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Vor drei Monaten war es ihm zum ersten Mal aufgefallen. Der Mond spiegelt sich nur noch im Absinth. Jean-Jacques grübelte. Wie lange ging das schon so? Was war die Ursache? Gab es außer ihm noch andere Eingeweihte?
Die Wahrheit, flüsterte das Streichholz, die Wahrheit findet ihr nur außerhalb der Wörter.

In den 1960er Jahren war die Welt noch in Ordnung. Tagsüber wurde demonstriert, abends saßen die Revolutionäre um den großen Tisch in der Küche und schlürften Molotowcocktails.
Seinen glücklichsten Moment hat das Schlachtvieh im Tod. Das zeigen die Meßgeräte einwandfrei an.
Im milden Licht des Mondes verzehrte Hermann eine Bratwurst. Das Fett tropfte auf den Boden, schlug Wurzeln und gebar die Leitkultur.
Prachtvolle Armenhäuser schmückten die Stadt, wahre Paläste. Des Nachts wurden sie geschlossen und die Jagd nach einem Schlafplatz begann.
Günter, der Mann im Rollstuhl aus unserem Dorf, der mit einer Zaunlatte auf sein Raucherbein eindrosch: »Guck! Ich merke nichts! Ich merke nichts!«, kann heute als Symbolbild für unsere gesamte Gesellschaft genommen werden.
Im Traum erinnerte ich mich an einen älteren Traum, konnte meinen Mitmenschen aber den Zusammenhang nicht erklären, weshalb sie mich für einen Spinner hielten und von mir abwandten.
Die Behauptung, eins plus eins sei zwei, muß die herrschende Mathematik auch erst einmal beweisen.
Eine Peinlichkeit sondergleichen wäre es, die Muttergottes mit der Mutter Gottes zu verwechseln. Die ist bekanntlich eine geborene Edith Scharmentke und unübersehbar mit zwei üppig rosigen Fleischereiverkäuferinnen-Oberarmen ausgestattet.